musik, so schön wie die landschaft



ja ... und das passt halt heut wie die blöde faust aufs aug


heutiges lieblingslied



















nachdenken über C O P Y R I G H T ...

...making a remix of a remix of a remix of a ramix...
und remixen kann man im grunde alles

just
find, recycle & leave behind


























programmheft (...)





































yes, ganz meiner meinung ;)





















































der himmel über graz
















it`s new

















squat


"(...) Ich kann mich also wirklich glücklich schätzen, in solch genialen Zeiten zu leben. Just als eure Welt, eure Existenz öde, gewöhnlich und bemittleidenswert geworden ist, hat eure Regierung - welche selbst zu wählen ihr die wunderbare zu lassen. Plötzlich ist jeder Aspekt unseres Lebens von Interesse und einer Debatte würdig. WäcMöglichkeit habt - sich entschlossen, die Türen der Irrenhäuser zu öffnen und die Insassen auf die Straßen hst der Baum nach oben oder weicht der Erdboden zurück? Wer kann das schon sagen? Wenn ich des Nachts meine Augen nach oben richte, sehe ich die Sterne, oder die Augen von Dämonen oder von Cherubim oder Gottes silberne Knöpfe oder Pferdezähne? Wenn die Welt von Verrückten (Männer wie Frauen) bevölkert ist, kann selbst die unscheinbarste Sache der göttlichen Vorsehung entfliehen und in ein Meer jesuitischer Debattierkunst eintauchen. Ich kann meiner Zukunft nur mit Freude entgegensehn, denn jeder Tag wird ganz neu und unvorhersehbar sein. Woher soll ich wissen, welche der Menschen, die mir begegnen, die Irren und welche ihre Wärter sind? Welche die Irren ohne Wärter? Welche die Irren, die selbst Wärter sind? Wird mir der nächstbeste Fremde an die Kehle gehn, mir die Hand schütteln oder mir meine Seele abkaufen wollen? Ich bin in dieser Gesellschaft der Wahnsinnigen gestrandet, jeden Moment könnte man mich zu ermorden oder zu heiraten versuchen, und niemand würde auch nur den Unterschied bemerken. Wie außerordentlich interessant. Und wenn das Land nun plötzlich von Furcht und Aberglauben erfüllt wäre? Das wäre sicher billige und angenehme Unterhaltung für alle Müßiggänger. Und wenn einige befreite Seelen beschlössen, am Straßenrand Kinder zu verzehren oder jeden fünfzehnten Schädel einzuschlagen, der ihnen begegnet? Wir haben reichlich Menschen übrig und kaum Brot und Arbeit genug, sie zu versorgen. Der einzig andere Ausweg, Aufstände und Tumulte zu verhindern, wäre die Einberufung der Männer zum Kriege - ein bewundernswert wahnsinniges, aber auch äußerst kostspieliges Unterfangen. Wer kann in diesem Babel der Meinungen sicher sein, daß Kindsmord und andere noble Arten des Schlachtens nicht die tugendhaftesten Unternehmungen sind? Ich sehe vorraus, daß wir sie einst als hervorragende Maßnahmen begrüßen werden, schwache und unschuldige Seelen vor den Unbilden und Versuchungen zu bewahren, denen sie sonst im Leben fraglos erliegen müßten. Doch wie kann unsere Regierung überleben, wenn die Vorherrschaft er Schwachsinnigen endgültig erreicht ist? Laßt mich dies sagen, geneigter Zuhörer: Endlich wird sie unter uns wandeln, ohne Angst, sich erkennen zu geben. Diese Männer und Frauen, die bezahlt werden, eure Gesundheit zu verbessern, indem sie euch die Ärzte wegnehmen, eure Schüler auszubilden, indem sie ihnen die Bücher wegnehmen, euch Obdach zu geben, indem sie euch die Häuser wegnehmen, eure Seelen zu bewahren, indem sie euren Glauben zurstören, die Wahrheit zu achten, indem sie sie in kleine Dummheit hüllen; die Schuldlose einkerkern, Schuldige freilassen, die Armen mit Hunger füttern, Altersschwäche, Furcht und Verwirrung auf den Straßen herrschen lassen, weil das euer aller Wohl dienen soll. Wir sind verrückt, weil wir sie ertragen, und sie selbst sind ohne Zweifel wahre Leuchtfeuer des Wahnsinns, allesamt. Doch gepriesen sollen sie sein, denn sie wenden Böses vom Lande ab. Eure Sprache stellt sich mit Freuden auf den Kopf, und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, was das kleine und einzigartige Wort Böse bedeuten mag. Immer öfter frage ich mich, wie es je ein so schimpfliches Wort geben konnte, die ruhmreichen Taten der Menschen zu beschreiben. Sollte es das Böse in dieser Welt geben, würden doch sicher die Guten dagegen aufstehn, könnten seine Gegenwart und Macht über ihr Leben nicht ertragen, würden es benennen, verdammen und austreiben. Und da überall in eurem Lande nichts als Frieden und Einigkeit herrscht, ein riesiges, zustimmendes Schweigen inmitten all des Wütens der Welt, bin ich endlich überzeugt, daß es das Böse nicht gibt. Es gibt nur das Ungewohnte, und daran kann ich mich immer gewöhnen. Und schließlich wird in meinen Gedanken alles gedeihlich und gut, weil mir keine andere Definition zur Verfügung steht." (...)
A.L.Kennedy, Also bin ich froh















sonntag nachmittag in der "neuen Galerie"

www.neuegalerie.at/





wir bitten darum ;)







altbekanntes















unbekanntes










viele, viele, viele plakate















wunderbares papiersackerl






















































und in jeder ausstellung finde ich ein mein lieblingsbild

"Ich hasse, wenn einem eine gebratene Taube ins Maul fliegt, beim Schicksahl auch noch Kompott zu bestellen." Fontane





TRANSFORMERS : schlechter film
kommentar: einfach nur erbärmlich

DÄNISCHE DELIKATESSEN : guter film
kommentar: tiefschwarzer humor